Tipps zu Ausrüstung, Training und Gesundheit


Tipps zur Ausrüstung

  • Passende Laufschuhe: Trage gut eingelaufene Laufschuhe mit ausreichend Profil für Schotter- und Wiesenwege.
  • Atmungsaktive Kleidung: Nutze leichte, feuchtigkeitsableitende Laufbekleidung und passe die Schichten an Wetter und Wind an.
  • Sonnenschutz: Denke an Kappe oder Stirnband, Sonnenbrille und Sonnenschutzcreme für Gesicht und Nacken.
  • Nummer & Zeitmessung: Befestige Startnummer und ggf. Transponder frühzeitig und gut sichtbar.
  • Getränke: Nutze die Verpflegungspunkte; bei Hitze kann eine kleine Softflasche sinnvoll sein.

Tipps zum Training

  • Streckenprofil üben: Baue in dein Training Anstiege und Gefällstrecken ein, um die Weinbergs-Passagen zu simulieren.
  • Lockere Dauerläufe: Laufe 2–3 Mal pro Woche in ruhigem Tempo, um Grundlagenausdauer aufzubauen.
  • Temporeize setzen: Ergänze kurze Intervalle oder Fahrtspiele, um dich an Wettkampftempo zu gewöhnen.
  • Technik am Berg: Übe bergauf kurze Schritte und bergab kontrolliertes, nicht übertrieben langes Laufen.
  • Tapering: Reduziere in den letzten 3–4 Tagen vor dem Lauf Umfang und Intensität, damit du erholt startest.

Tipps zur Gesundheit

  • Aufwärmen: Plane vor dem Start 10–15 Minuten für leichtes Einlaufen und Mobilisationsübungen ein.
  • Hydration & Ernährung: Trinke über den Tag verteilt ausreichend Wasser und iss leicht verdauliche Kost.
  • Körpergefühl ernst nehmen: Starte nur, wenn du dich gesund fühlst; bei Schmerzen oder Infekt besser pausieren.
  • Pacing: Beginne eher etwas langsamer und steigere das Tempo, wenn du dich nach der Hälfte noch gut fühlst.
  • Regeneration: Nach dem Lauf locker auslaufen, dehnen, duschen, trinken und dem Körper 1–2 Tage Ruhe gönnen.

Weitere hilfreiche Tipps

Strecken- & Wettkampfstrategie

  • Höhenmeter einplanen: Die 9,2‑km-Hauptrunde hat ca. 124 Hm. Teile deine Kräfte so ein, dass du die Anstiege ruhig angehst und bergab nicht überziehst.
  • Untergrund beachten: Die Wege führen durch Weinberge, Wald und Wiesen. Achte auf Wurzeln, Schotter und unebene Passagen.
  • Kurven & Engstellen: In den Weinbergen kann es schmal werden. Laufe vorausschauend und halte bei Bedarf kurz Tempo.
  • Wind & Wetter: Offene Passagen am Berg können windanfällig sein. Wähle Kleidung entsprechend.

Organisation & Ablauf

  • Anreise & Parken: Plane etwas Zeit ein, da Start und Parkplätze am ASV-Sportheim liegen und es vor dem Start voll werden kann.
  • Startblock finden: Stelle dich passend zu deinem Tempo auf, um Gedränge zu vermeiden.

Gesundheit & Wohlbefinden

  • Hitze-Management: Der Lauf findet Mitte Juni statt. Trage leichte Kleidung, nutze Kopfbedeckung und trinke ausreichend.
  • Allergien beachten: In den Weinbergen kann es je nach Saison zu Pollenbelastung kommen.
  • Regeneration nach dem Lauf: Leichtes Auslaufen, lockeres Dehnen und ein kleiner Snack unterstützen die Erholung.

Für Familien & Zuschauer

  • Bambini- & Schülerläufe: Die kurzen Strecken (600 m / 2 km) sind ideal für Familien. Rechtzeitig am Start sein.
  • Fotopunkte: Die Weinberge bieten schöne Aussichtspunkte für Fotos und Anfeuerung.

Tipps zu Abfall, Müll & Entsorgung beim Weinparadieslauf

  • Verpackungen minimieren: Snacks ohne unnötige Umverpackung mitnehmen (z. B. Banane statt Riegel in Folie).
  • Wiederverwendbare Behälter: Softflask oder kleine Trinkflasche statt Einwegflaschen.
  • Keine Gel‑ oder Riegelverpackungen wegwerfen: Am besten eine kleine Tasche oder den Bund der Laufhose nutzen, um leere Verpackungen mitzunehmen.
  • Verpflegungspunkte nutzen: Becher, Schwämme oder Flaschen ausschließlich dort entsorgen, wo Sammelbehälter stehen.
  • Nichts „biologisch abbaubar“ fallen lassen: Auch Bananenschalen, Apfelreste oder Taschentücher gehören nicht in die Weinberge — sie ziehen Tiere an und verrotten langsamer als man denkt.
  • Picknick‑Abfälle mitnehmen: Gerade an Aussichtspunkten in den Weinbergen sammelt sich sonst schnell Müll.
  • Fotopunkte sauber halten: Taschentücher, Flaschen oder Verpackungen nicht liegen lassen — die Weinberge sind empfindliche Kulturlandschaft.